Angriff auf das Mändele

Die Verplanung extensiv genutzer Büschemer Landschaftsbereiche für die Verlegung der Wasserversorgungsverbundleitungen und die nahezu brutale Bauausführung mit breitesten Trassen, Lagerflächen ist längst 2018 im vollen Gang. Nahezu die größt möglichsten Eingriffe in wunderbar erhaltene biotopische Kleinlandschaften. Mit thermophilen Vegetationsgesellschaften. Der majestätische Hirschkäfer hat hier sein Reich. Nattern schlängeln sich. Die viel zu weit fortgeschrittene Vockelisierung Büschemes macht diese drastischen Eingriffe widerstandslos möglich. Es wird vernutzt, es wird verhunzt. Und keiner merkt es rechtzeitig. Bald ist das Mändele dran, Stätte der Trassierung zu werden. Die Pflöcke sind am Hang zum Daawerdle hin zu erkennen und führen über die Kaserne zum neuen Hochbehälter. Da kaum noch ein Büschemer vom Mändele weiß, ist der Angriff auf eine der schönsten Büschemer Kulturlandschaften ohne Aufschrei möglich. Erst wenn die Schneise durchs Mändele optisch anhand der Hanglage sichtbar ist, werden die ersten aufwachen. Dann ist es längst zu spät. Man möge das Mändele wie den Kirchturm belichten, um die Büschemer von dessen wahrer Bedeutung zu erleuchten.


Mehr zum Mändele siehe: Mändele