Fahrental / Fahrentalsgraben

Abgegangene, aufgelassene Siedlung. Im engen Tal zwischen Hammberg und Kirchberg. Alte Akten weisen auf ein Kirchlein in dieser Gewannlage hin. Auch die alten Flurnamen Kirchel, Kirchelberg deuten stark auf diese inzwischen verschwundene Kirche hin. Der Fahrentalsgraben zweigt sich in zwei Richtungen auf. An den Hängen tritt der blanke Muschelkalk an einigen Stellen hervor. Schöne blaue Salbeiwiesen. Leider auch hier viel zu viel Aufforstung mit Nadelgehölzen. Das Fahrental wird heute wenig aufgesucht. Wohl eine Folge der alten Sage vom unsichtbaren Mäher, der zwischen Fahrental, Kerchelberg und unterer Hammberg mähen soll. Man hörte immer nur sein Mähen und Sensenscharfmachen. Nie aber sah man den Mäher selbst. Wer den Geräuschen folgte, wurde immer mehr und immer näher in Richtung Poppensee gelockt. Und wäre wohl auch darin verschwunden.


 


 


 


 

Blick vom Hammberg in Richtung Fahrental


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


  


 


 


 


 


 


 


 


  


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 


 


 


 


 


  


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


  


 


 


 


 

 


 


 


 


 


 


 


 


 


  


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

 


 


 


 

Das Fahrental, der Fahrentalsgraben teilt sich auf. Einer der Graben folgt teilweise der Gemarkungsgrenze Impfingen - Büscheme. Der längere Teil zieht sich wunderbar in Richtung der Hohen Straße / Waldanfang. Also auf Impfinger Gemarkung. Ein entdeckenswertes Seitentälchen der Tauber.