Sprait - Sprat

Steiler Hang, Weg mit Robinen bepflanzt. Inzwischen sind viele frühere Freiflächen überwuchert, nicht mehr zugänglich. Oben bei der Hütte, in der Nähe der Kapelle wunderte man sich früher über die vielen Löcher im Erdboden. Nachwirkungen von Bohrungen nach Quecksilber um 1909 herum. Man hatte Quecksilber gefunden. Allerdings gab es nur ein sehr bescheidenes Lager, wie man bei den Probebohrungen feststellen mußte. So blieb Tauberbischofsheim Bergwerklos. Der Name Sprait, Sprat, Spreytt, Spraith gibt einige Rätsel auf. Kommt er von eher von spreiten, also ausbreiten? Von der Vorstellung einer Hochebene ganz oben? Oder eher Spreite, dem Gebüsch, den Sträuchern? Die es auf dem Sprait massenweise gibt.

 

Manchmal ist auch von einem Steinbruch auf dem Sprait die Rede (Siehe BBB, S. 14). Hier gehen unsichtbare Holzhacker ihr Ümgehnerisches Handwerk nach. Sind also nur zu hören.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quecksilberbohrungsloch 1909