Kasernengelände (Cent, Galgen, Büchelberg) 

Das ehemalige Kasernengelände überformte die Cent, das Galgenfeld, Teile des Büchelberges mit seinen Bauten, mit seinen Böschungen, Aufschüttungen, Abgrabungen, Straßen, Sportplätzen. Unterbrach die früheren Wege, Geleitwege nach Grünsfeld. Auch die Friedrichshöhe mußte weichen. Ein Ort mit einer wunderschönen Fernsicht ins Taubertal. Einige Gemeinden ließen sich von hieraus beschauen. Die Bundeswehr konnte mit ihrem Verteidigungs-Profil nichts mit dem altsprachlichen Zug des Gymnasiums anfangen. Bei der NATO stand Englisch in vorderster Front. Sonst waren Waffensysteme nicht bedienbar. Somit kam auch ein neusprachlicher Zug am Gymnasium zum Einsatz. Damit auch Bischemer bei der Bundeswehr in Führungspositionen kommen konnten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 

 

 

 

 

 

Exerzierplatz

 

 

 

 


Der Kauf des Kasernengeländes durch die Stadt Tauberbischofsheim führte zu einer Zunahme von Straßen. Damit auch Straßennahmen. Öfters sah man nun Plakate, auf denen auf dem Exerzierplatz Veranstaltungen verkündet wurden. Hüpfburgen. Holi Farben Festivals. Da war man zunächst etwas erstaunt. Genauer sehr erstaunt. Exerzierplatz? Wo ist denn der? Auf dem Sportplatzgelände der Kaserne? Das leicht vergammelnd vor sich dahin liegt. Vergrast. Verbuscht. Dann wird einem klarer, dass die Soldaten auch in Formation marschieren müssen. Üben müssen. Das kann nur auf einem recht großen, flach nivellierten Platz geschehen. Der liegt auf dem Kasernengelände etwas versteckt. Zwar zwischendrin. Aber auch im Nebenbei. Mit wenigen Zugängen. Und gibt auch außer seiner reinen Größe wenig her.