Hochhäuser Straße

Die Hochhäuser Straße, die Straße nach Hochhausen, ist die Straße der Büschemer Industrialisierung. Schulmöbel, Weinig. Haben sich aus kleinen Betrieben heraus entwickelt. Zu mittelständischen Betrieben. Die weltweit agieren. Und sich erweitern. Verlagerte, verlängerte Werkbänke wie Schachemeyer, die nur wegen Mitnahmeeffekten angesiedelt haben, sind längt geschlossen. Baufirmen wie Jana verschwunden. Gelungen der Bau des Werksmuseums der VS. Was waren das noch für frühkapitalistische Zeiten, als der Firmenpatriarch seine Wohnung neben dem Unternehmen hatte. Früher wurden in der Hochhäuser Straße nachts die Panzer verladen. Der Tauberbischofsheimer Kaserne. Die der Külsheimer. Das war ein Riesenkrach zu nachtsschlafender Zeit. Und auch ein schönes Verkehrschaos, wenn die Panzer rollten. Lange wurde eine Panzerverladerampe gefordert. Kaum war diese gebaut, ein Weg durch den Tannenwald gehaut, wurden die Kasernen geschlossen. Nun haben wir an der Hochhäuser Straße eine Panzerverladerampenruine. Eine zweigleisige. Die Hochhäuser Straße war bis in die 1960er Jahre nach dem Industriegebiet nur ein Weg. Mit Schlaglöchern. Erst die Eingemeindung Hochhausens machte eine Straße notwendig. 1865 wurde oberhalb der Hochhäuser Straße ein neuer Friedhof eröffnet.


Im Nordwestdeutschen, im Oldenburgischen, in Oldenburg in Oldenburg, auf Deutsch Altenburg, nennt man eine Straße, die an Hochhausen erinnert, nicht wie hier Hochhäuserstraße, sondern Hochhauserstraße. Siehe Altenburg / Oldenburg